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Geschichte
 

ImageDer Jungschützenverein Wehdem wurde 1961 gegründet.

Als Ziel des Vereins wurde damals definiert: " Der Verein bezweckt den Zusammenschluß der jüngeren Mitglieder des 'Schützenverein Wehdem e.V.' zur Pflege der Gemeinschaft, der Geselligkeit und des Schießsportes."

Im Jahr 1961 wurde dann auch der erste Jungschützenkönig beim Schützenfest in Wehdem ausgeschossen. Damals konnte Herbert Pelzer die Königswürde erringen. Er nahm sich Erika Bökelmann zur Königin (sie ist heute seine Frau), Adjutant wurde Helmut Brehop.

Als äußeres Zeichen seiner Würde erhielt der König eine Kette, die vom Schützenverein gestiftet wurde. Diese Kette, an der jeder neue König einen Orden mit seinem Namen heftet, wird noch heute vom Wehdemer Jungschützenkönig getragen. Außerdem schaffte der Schützenverein eine Krone für die Königin an.

Um das Königspaar beim Festumzug entsprechend zu fahren, wurde von Karl-Heinz Schmidt ein Königswagen zur Verfügung gestellt.

Am Haus des Jungschützenkönigs wird seit dieser Zeit eine Königsscheibe aus Holz befestigt. Seit dem Jahr 1964 wird dies mit einem zünftigen Scheibenfest gefeiert.

Damit die Veranstaltungen der Jungschützen besser geplant werden können, wurde 1968 ein Jungschützenvorstand gewählt. Dieser erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

  • 1. Vorsitzender: Hartmut Wiese

  • Kassierer: Wilfried Röhling

  • Schriftwart: Siegward Siebe

  • Spieß: Horst Stüwe

Ab 1973 werden auch eigene Hauptversammlungen abgehalten. Seit diesem Jahr bekommt der Jungschützenkönig aus der eigenen Jungschützenkasse, in die jedes Mitglied einen Beitrag einbezahlt, ein Königsgeld.

1974 erhielten die Jungschützen eine eigene Fahne. Ein grünes Tuch, mit goldenen Fransen und den aufgestickten Buchstaben "Jungschützen Wehdem".

1975 gab es die erste Himmelfahrtswanderung der Jungschützen. Seit dieser Zeit organisieren die Jungschützen jedes Jahr eine interessante Veranstaltung für den Himmelfahrts-Tag.

1976 konnte ein eigener Königswagen hergerichtet werden. Hierfür wurde vom Schützenverein ein alter Opel Rekord 1900 angeschafft, der von den Jungschützen in Eigenarbeit umgebaut wurde.

Zu dieser Zeit kam auch der Brauch auf, daß die Jungschützen eine kleine Glocke am linken Schulterstück der Uniformjacke tragen. Ein paar findige Jungschützen hatten damals diese Glöckchen an den auf allen Schützenfesten zu findenen Schießbuden erstanden und nutzten diese Glöckchen dazu, "um sich im dichten Gedränge vor den Theken auch immer wiederzufinden". Heute gehört diese Glocke zur Anzugsordnung der Jungschützen Wehdem.

1979 wurde eine "Spritkarre" gebaut. Auf einem fahrbaren Untersatz wurde eine 3-Liter-Flasche befestigt und diente dazu, die Flüssigkeitsverluste während des Rundmarsches beim jährlichen Schützenfest auszugleichen. Später wurde diese durch ein 5-Liter-Fass ersetzt.

Seit 1982 führen die Jungschützen jährlich eine Wochenendfahrt durch. In den letzten Jahren führte uns diese z.B. nach Düsseldorf, Prag, Braunschweig, Schweden oder Köln.

1986 konnte die Jungschützenkompanie ihr 25 jähriges Bestehen feiern.

Im Jahr 2001 wurde dann mit allen Nachbarvereinen, Freunden und ehemaligen Mitgliedern sogar schon das 40jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Im gleichen Jahr erhielten die Jungschützen (für nicht-offizielle Anlässe) blaue Polo-Shirts mit oragenem Aufdruck, die nun anstatt der Uniform getragen werden können.

2005 wurde mit Andreas Schmidt erstmals ein Vereinsmitglied aufgrund seiner besonderen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden auf Mitgliedszeit ernannt.

Heute ist der Jungschützenverein Wehdem 45 Jahre alt, hat zur Zeit mehr als sechzig Mitglieder und gehört mit  über 40 Veranstaltungen pro Jahr zu den aktivsten Vereinen seiner Art.

(C) 2006 - 2007 JSV- Wehdem